Glanzvolle Jubiläumsparade am Heldenplatz – das k.u.k. Infanterieregiment Nr. 27 mittendrin
Am Wiener Heldenplatz fand anlässlich des 35-jährigen Bestandsjubiläums der Union Europäischer Wehrhistorischer Gruppen (UEWHG) eine eindrucksvolle Parade statt, an der unser k.u.k. Infanterieregiment Nr. 27 mit Stolz teilnahm.
Unter strahlendem Himmel traten um 13:45 Uhr die anwesenden Regimenter und Formationen an. Punkt 14:00 Uhr erfolgte der Abmarsch und die feierliche Aufstellung vor dem Prinz-Eugen-Denkmal. Gemeinsam mit traditionsreichen Einheiten – darunter das k.u.k. Infanterieregiment Nr. 99, das k.u.k. Infanterieregiment Nr. 49, das k.u.k. Dragonerregiment Nr. 2, die Tiroler Kaiserjäger sowie die k.u.k. Gendarmerie – bildete sich ein imposantes Bild vergangener Militärgeschichte.
Besonders hervorzuheben war die Bürgerwache Saulgau, die mit über 100 Mann und einem kraftvollen Spielmannszug anrückte. Ihre geschlossene Formation und die musikalische Darbietung begeisterten Zuschauer wie Teilnehmer gleichermaßen. Ergänzt wurde das Fest durch die Anwesenheit zahlreicher wehrhistorischer Gruppen aus ganz Europa, die die internationale Verbundenheit eindrucksvoll zur Geltung brachten.
Nach der Meldung an den Präsidenten der UEWHG, Generalmajor Michael Blaha, erfolgte das feierliche Abschreiten der Front. Die anschließenden Ansprachen des Präsidenten und Ihrer kaiserlichen und königlichen Hoheit Camilla Habsburg-Lothringen verliehen der Feier einen besonders würdevollen Rahmen. Die Verleihung von Auszeichnungen an verdiente Mitglieder stellte einen weiteren Höhepunkt dar, ehe die Veranstaltung mit einem festlichen Defilee ihren Abschluss fand.
Ein besonderer Dank gilt der exzellenten Organisation durch den Generalsekretär der UEWHG, Hauptmann Christian Zehetmayer, Kommandant des k.u.k. Infanterieregimentes Nr. 99. Sein Engagement trug maßgeblich zum reibungslosen Ablauf und zur feierlichen Stimmung dieses besonderen Jubiläums bei.
Für unser Regiment war es eine große Ehre, an dieser traditionsreichen Feier teilzunehmen und ein sichtbares Zeichen der lebendigen Pflege unserer gemeinsamen Geschichte zu setzen.






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