Den Auftakt von ereignisreichen Wochenenden im Ausland, die uns bevorstehen, machte am vergangenen Wochenende eine Ausrückung in Triest. Drei Kameraden der Belgier rückten bereits am Samstag aus und machten sich auf den Weg in die Stadt des einzigen ehemaligen Seehafen Österreichs. Da an diesem Wochenende auch der Muttertag zu feiern war, durften die Familien der Infanteristen bei diesem Ausflug natürlich nicht fehlen.
Das Programm begann am Samstagnachmittag mit einem Festkonzert. Anschließend wurde bei ausgiebigen Spaziergängen die von Kaiserin Maria Theresia und Kaiser Joseph II. errichteten Stadtviertel „Maria-Theresien-Stadt“ (Borgo Teresiano) und „Josephsstadt“ (Borgo Guiseppino) erkundet.
Der Sonntag begann mit dem Eintreffen der teilnehmenden Traditionsvereine am Piazza San Antonio. Die 27er glänzten im Marschkörper durch die höchste Anzahl an teilnehmenden Infanteristen pro Einheit.
Um 1030 Uhr begab sich der gesamte Festzug durch die Stadt, ehe man sich am Piazza Ponterosso zur Enthüllungszeremonie einfand. Bei Beginn des Festakts wurde das angekündigte Italien-Tief durch eintretenden Regen ersichtlich. Im sich zu einem strömenden Regen ausartenden Wetterumschwung standen die Kameraden, so wie es der Gesamtkommandierende, Alfred CUNAT SchMjr. iTR, später festhalten sollte, „emotionslos wie ein Soldat sein sollte“ und dachten keine Sekunde daran die Veranstaltung vor dem offiziellen Ende zu verlassen. Das Abspielen der Kaiserhymne am Ende des Festaktes brachte auch wieder die Emotionen zurück in unsere Kameraden, ehe die Veranstaltung von der anwesenden kaiserlich-königlichen Hoheit offiziell für beendet erklärt wurde.
Im Anschluss an die Veranstaltung feierten die Belgier noch den Muttertag in einem italienischen Restaurant, ehe die Heimreise angetreten wurde und ein verregnetes Wochenende mit vielen Eindrücken aus unserer ehemaligen Hafenstadt zu Ende ging.


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